Lucia Marcucci. Tutto qui?, cover.
Veranstaltung

Lucia Marcucci. Tutto qui?, 11 Juni, 19 Uhr, Museion

11. Juni 2026, 19:00—19:00

Nach Stationen in mehreren Städten Europas wird die Publikation Lucia Marcucci. Tutto qui? am 11. Juni im Museion (Piazza Piero Siena, 1, 39100 Bozen) zum letzten Mal präsentiert.

Die Veranstaltung eröffnet um 19 Uhr mit Tutto qui? Tutte qui, tutte chi?, einer eigens für diesen Anlass entwickelten Performance von Giulia Crispiani.

Als Parcours durch die Ausstellungsräume des Museums angelegt, lädt die Performance das Publikum zu einer Erfahrung zwischen Lesungen, performativen Aktionen und klanglichen Interventionen ein. Durch Sprache, Bewegung und die Auseinandersetzung mit der Architektur des Museion setzt sich Crispiani mit Fragen von Sprache, Präsenz und gemeinsamem Zuhören auseinander und knüpft dabei an zentrale Themen im Werk von Lucia Marcucci an.

Im Anschluss sprechen Giulia Crispiani, Annalisa Sacchi sowie Andrea Codolo und Giacomo Covacich vom Grafikstudio bruno über die Publikation. Moderiert wird das Gespräch von Frida Carazzato (Museion) und Francesca Verga (Ar/Ge Kunst). Ausgehend von Sacchis im Band veröffentlichtem Essay stehen die Bedeutung von Performance und Sprache in Marcuccis Werk sowie deren Aktualität für die Gegenwartskunst im Mittelpunkt. Darüber hinaus geben Codolo und Covacich Einblicke in die Gestaltung der Publikation und zeigen, wie sich Marcuccis künstlerisches Denken und ihre künstlerische Praxis in die Form eines Buches übersetzen lassen.

Lucia Marcucci. Tutto qui? wurde von Museion und Ar/Ge Kunst initiiert und von bruno (Venedig) herausgegeben. Die Publikation ist die erste Monografie über die Florentiner Künstlerin und eine der prägenden Stimmen der italienischen Visuellen Poesie. Sie entstand aus den Ausstellungen Lucia Marcucci. Poesie e no im Museion und L’Offesa bei Ar/Ge Kunst, die 2023 gezeigt wurden. Der Band vereint wissenschaftliche Beiträge, Archivmaterialien und neue Forschungsansätze und eröffnet vielfältige Perspektiven auf ein Werk, das Poesie, Bild, Performance und politische Kritik miteinander verbindet.

Die Publikation wurde mit Unterstützung der Generaldirektion für zeitgenössische Kreativität des italienischen Kulturministeriums im Rahmen des Förderprogramms Italian Council (13. Ausgabe, 2024) realisiert.